Die Welt der Unternehmenskommunikation hat sich in den vergangenen Jahren radikal gewandelt. Über ein Corporate Influencer Programm wird sie fachlicher und persönlicher. Sinah Titzmann von DATEV erzählt, wie die authentische Kommunikation bei DATEV wirkt und der Erfolg der Corporate Influencer nachhaltig bleibt.

Im Gespräch mit Sinah Titzmann wurden diverse Aspekte des modernen Kommunikationsmanagements und Corporate Influencing beleuchtet:

  • Vorbilder und Authentizität: Sinah schätzt Authentizität und hebt Roger Federer als Beispiel dafür hervor, wie man Marken repräsentiert, ohne sich selbst zu verlieren.
  • Kommunikation bei DATEV: Sinah betont die Wichtigkeit, dass Mitarbeiter:innen ihre eigenen Erfahrungen teilen können. Dies bietet einen unmittelbaren Einblick in das Unternehmen.
  • Dezentrale Kommunikation: Das Corporate Influencer Programm hat eine dezentralisierte Kommunikation in der DATEV gefördert, die von den Mitarbeiter:innen selbst kommt und nicht nur von der Unternehmensleitung.
  • Social Media & Corporate Influencer: Sinah sieht eine klare Rolle für beide – während Corporate Influencer tiefere, persönlichere Einblicke bieten, stellen die offiziellen Kanäle wichtige Unternehmensinformationen bereit.
  • Einbindung der Mitarbeiter:innen: Bei DATEV werden Mitarbeiter:innen ermutigt, Teil des Corporate Influencer Programms zu werden, basierend auf ihrer sichtbaren Kommunikation und nicht durch ein formelles Bewerbungsverfahren.
  • Messbarkeit des Programms: Ein wichtiger Aspekt für DATEV ist die Überwachung und Messung des Erfolgs ihres Programms durch den Botschafter-Score.
  • Auf der Plattform LinkedIn sieht Sinah ein enormes Potenzial für interne und externe Kommunikation und Netzwerkbildung. Gleichzeitig unterstreicht sie die Bedeutung der aktiven Netzwerkerweiterung über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus.
  • Beim Community-Management geht es darum, eine aktive Gemeinschaft zu fördern und gleichzeitig Führungskräfte innerhalb der Community zu identifizieren, die bei der Steuerung und Pflege helfen können.
  • Sinah unterstreicht auch die Bedeutung von Arbeitsgruppen und Lerninitiativen, wie „Working Out Loud“, bei denen Mitarbeiter:innen in Gruppen zusammenarbeiten und gemeinsam lernen.
  • Beim Corporate Influencing der DATEV gibt es keine feste Hierarchie. Es bildet sich vielmehr eine Art „natürliche Hierarchie“, basierend auf dem Engagement und den Aktivitäten der Mitarbeiter:innen heraus.
  • Sinah gibt weiterhin Einblicke in ihre öffentlichen Auftritte, den Wert der Vorbereitung und die Wichtigkeit der Authentizität in ihrer Kommunikation.
  • Zum Abschluss ging es um Sinahs fränkischen Dialekt, ein Beweis dafür, dass echte Authentizität in der heutigen Geschäftskommunikation geschätzt wird.

Zusammenfassend betont Sinah durchgehend den Wert von Authentizität, Mitarbeiterengagement und der ständigen Weiterentwicklung von Kommunikationsstrategien, um den sich ändernden Anforderungen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter gerecht zu werden.

Wir sprachen über:

  • (00:02:48) Warum Roger Federer ein Vorbild ist
  • (00:03:57) Botschafter bei Datev hat Historie
  • (00:05:43) Shoutout an Christian Buggisch
  • (00:06:17) Wie ist das Programm bei Datev entstanden 
  • (00:07:57) Wie wirken CI und Social Media Management zusammen
  • (00:09:15) Wie startete das Programm konkret?
  • (00:11:36) Wie misst der Botschafter-Score den Erfolg?
  • (00:13:28) LinkedIn Tipps von Sinah
  • (00:15:27) Wie der Botschafter-Tag analoge Impulse setzt
  • (00:16:55) Wie hat sich das Community-Management mit der Größe entwickelt?
  • (00:18:49) Welche Bedeutung hat Working-Out-Loud und LernOS?
  • (00:20:44) Wie ist die Rollenverteilung innerhalb der Community?
  • (00:23:14) Wie weit ist Social Selling?
  • (00:24:40) Wie bereitet Datev auf das Thema Audio vor?
  • (00:27:00) Wie bereitet sich Sinah auf Podcasts-Interviews vor?
  • (00:28:33) Was steckt hinter BotschafterNextLevel
  • (00:30:35) Gibt es eine Digital Signage für Corporate Influencer
  • (00:33:37) Shoutout von Sinah: Michaela Wüst

SHOUTOUTS 

Corporate Influencer, denen ihr folgen solltet

Sinah empfiehlt Michaela Wüst

Weitere positiv erwähnte Protagonist:innen: 

Claus Fesel https://www.linkedin.com/in/clausfesel/

Stefan Scheller 

Christian Buggisch 

Christian Kaiser

Julia Bangerth

Constanze Elter

Carsten Fleckenstein

Simon Dückert

München geht neue Wege im Personalmarketing und Employer Branding: Als eine der ersten Stadtverwaltungen hat die Landeshauptstadt ein Corporate Influencer Programm gestartet, um ihre vielseitigen und spannenden Arbeitsfelder authentisch vorzustellen und das angestaubte Image der Verwaltung aufzupolieren. Wir sprechen mit Stefanie Nimmerfall.

Stefanie Nimmerfall hat es sich zur Aufgabe gemacht, die traditionellen Vorstellungen von Arbeit im öffentlichen Dienst zu widerlegen. Mit dem Ehrgeiz, die wahre Vielfalt und Dynamik des öffentlichen Dienstes zu demonstrieren, hat Stefanie zusammen mit ihrer Kollegin Diana Heffels das erste kommunale Corporate Influencer Programm ins Leben gerufen.

Das Corporate Influencer Programm soll authentische und vielseitige Einblicke in den Arbeitsalltag der Münchener Stadtverwaltung bieten. Mit ihrem Engagement und ihrem Glauben an die Kraft authentischer Kommunikation hat die Stadt München eine Plattform geschaffen, auf der Mitarbeiter:innen der Kommune  die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Erfahrungen und Perspektiven zu teilen.

Zusätzlich zu ihrer Rolle im Corporate Influencer Programm betreut Stefanie den LinkedIn Account der Landeshauptstadt München.

In Zusammenarbeit mit ihrem Team im Personalmarketing entwickelt Stefanie innovative Kampagnen und Maßnahmen für das Employer Branding, Personal- und Ausbildungsmarketing der Stadt München. 

WIR SPRACHEN ÜBER (mit Zeitmarken):

  • (00:01:59) Vorstellung Stefanie Nimmerfall
  • (00:03:50) Wie entstand das CI Programm der Stadt München
  • (00:07:26) Wer ist Corporate Influencer der Stadt München
  • (00:08:21) Wie wurden die Influencer vorbereitet
  • (00:09:30) Wie wurden die Vorgesetzten einbezogen
  • (00:11:00) Wie aufwändig ist das Programm
  • (00:13:19) Wie werden die CI inhaltlich unterstützt 
  • (00:17:53) LinkedIn vs andere SoMe Plattformen
  • (00:21:55) Recruiting Effekte
  • (00:24:56) Next Steps nach der Pilotphase
  • (00:28:38) Wie sieht der Onboarding Prozess aus
  • (00:30:38) Welche organisationsübergreifende Effekte gab es
  • (00:33:31) Stefanies Tipp für andere Behörden und Organisationen

SHOUTOUTS:

Winfried teilt seine Erlebnisse aus drei besonderen Veranstaltungen, die unsere Überzeugung stärken: Persönliche Kontakte, Community-Building und Wissensaustausch sind das Herzstück erfolgreicher Corporate Influencer Initiativen. Begleite ihn auf seiner Erlebnisreise voller Lernen, Vernetzung und Kreativität!

Heute mit einem Grußwort von Jennifer Pfeifer

Winfried blickt in dieser Sommerausgabe für uns auf drei eindrucksvolle Veranstaltungen zurück, die er in letzter Zeit besucht hat:

Das Telekom Ambassador Meetup: Als externer Telekom-Botschafter durfte Winfried zwei intensive Tage mit freiwilligen Botschaftern aus der ganzen Welt erleben. Besonders beeindruckt hat ihn dabei die Mischung aus Community-Building, Kreativität (z.B. durch einen TikTok-Workshop) und strategischem Einblick in die Kommunikationsplanung der Telekom. Durch den persönlichen Austausch konnten alle Teilnehmer neue Kontakte knüpfen und voneinander lernen. Besonders im Gedächtnis bleiben wird ihm die Hall of Feedback, bei dem an einer großen Wand jede:r Telekom Botschafter:in in einem persönlichen Postkorb allen Feedback gegeben werden konnte. Ein analoger Candy-Shower, der noch lange nachhallen wird.

Danach ging die Reise nach Nürnberg zur DATEV: Winfried war von den DATEV-Kollegen Sinah Tietzmann und Michaela Wüst zu einem ganztägigen DATEV-Botschafter:innentag eingeladen, in dessen Mittelpunkt externer Input stand. Zunächst ein spannender Vortrag von Judith Fauser über Social Selling bei Bechtle (siehe auch diese Social-Selling-Episode des Corporate Influencer Podcast) und ein weiterer Impuls von über das Zusammenspiel zwischen der Company Page und persönlichen Profilen auf LinkedIn von Britta Behrens – mit Insights, die man einfach und schnell umsetzen kann. Abschließend hielt er selbst einen Vortrag zum Thema „Community Building für Corporate Influencer Initiativen“ – mit einem klaren Appell an alle Teilnehmenden: “IHR seid das Gesicht der DATEV”.

Der Haiilo Breakfast Club: Winfried war hier zwar nicht persönlich anwesend, konnte aber dank zahlreicher LinkedIn-Postings einen guten Einblick in die Veranstaltung gewinnen. Zentral war ein Impulsvortrag von Klaus Eck, der die Wichtigkeit von Mensch-zu-Mensch-Kommunikation betonte und den Fokus auf das Kommentieren von Postings sowie den Perspektivwechsel von Produkt- zu Themen-Ebene lenkte. Unternehmensvertreter:innen von drei Unternehmen berichteten danach davon, wie sie erfolgreiche Mitarbeitenden für mehr Reichweite und Authentizität einsetzen: Markus Wasch von Vorwerk, Laura Bieler von Beiersdorf sowie Stefanie von Gostomski, Alexander Luyken und Philipp Wedekind von der Telekom.

Diese drei Veranstaltungen haben Winfried einmal mehr bestätigt, wie wichtig persönliche Kontakte, Community-Building und der Austausch von Wissen für erfolgreiche Corporate Influencer Initiativen sind. Mit diesen wertvollen Erfahrungen geht’s nun in den Urlaub – und er hofft, dass er seine Reisekosten doch noch abgerechnet bekommt…😉

Winfried sprach über:

  • (00:02:00) Winfried besucht das Telekom Ambassador Meetup
  • (00:03:00) Bedeutung von persönlichen Treffen und Reisekosten bei der Telekom
  • (00:07:03) Vernetzung und Unterstützung in der Community
  • (00:08:08) Spannender Vortrag über Social Selling bei Bechtle
  • (00:08:34) Spannende Vorträge über Social Selling und Company Page
  • (00:10:24) Vortrag über Community Building und Corporate Influencer Initiative
  • (00:11:33) Haiilo Breakfast Club mit Impulsvortrag und Gesprächsrunde
  • (00:13:22) Bedeutung eines funktionierenden Intranets für Corporate Influencer

ERWÄHNTE LINKS UND QUELLEN:

Heike Hampl von REHAU diskutiert im Podcast die KI in der Content-Produktion, insbesondere im Zusammenhang mit Corporate Influencern. Sie hebt hervor, dass sowohl KI als auch menschliches Storytelling eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, ansprechende und wirkungsvolle Inhalte zu erstellen. Heike gibt praktische Ratschläge zur Nutzung von KI-Tools und unterstreicht die Bedeutung von Mut und scharfem Verstand bei der Implementierung und Nutzung von KI in der Content-Produktion.

In dieser Episode sprechen wir mit Heike Hampl von REHAU über das Thema KI in der Content-Produktion für Corporate Influencer. Heike betont die Bedeutung von Mut und Verstand bei der Verwendung von KI in der Unternehmenskommunikation. Sie erklärt, dass interne Mitarbeiter bereits an KI-Projekten arbeiten und diese vorantreiben möchten. 

Heike sammelt diese Experten zusammen, um gemeinsam Fortschritte zu erzielen. Wir begrüßen Heike als Gast und erwähnen ihre Fachexpertise im Storytelling und ihre Erfahrung im Journalismus. Unser Gespräch wird insbesondere auf die Kombination von KI und menschlichem Storytelling eingehen.

Heike erläutert, dass sie bei REHAU im Unternehmenskommunikationsteam arbeitet und an vielen spannenden Projekten und Produkten arbeitet. Bevor wir das Thema Corporate Influencer diskutieren, erklärt Heike kurz, was REHAU macht.

REHAU ist weltweit mit 20.000 Mitarbeitern als Polymerspezialist tätig. Sie stellen verschiedene Produkte her, von Gartenschläuchen bis hin zu Stoßfängern für Autos. Der Start ihres Corporate Influencer-Programms ist erfolgreich gewesen. 

Das Team REHAU Voices besteht aus diversen Kollegen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens, die über ihre persönlichen Erfahrungen und Bereiche kommunizieren. Der Auftrag der Corporate Influencer ist es, über ihre persönlichen Schwerpunkte zu berichten, dabei authentisch zu sein und wertebasierte Kommunikation zu fördern.

Heike erklärt, wie die Corporate Influencer ihre Texte mit Hilfe von Chat-GPT überprüfen und Feedback erhalten. Sie betont, dass die Nutzung von Chat-GPT ihnen hilft, besser zu schreiben, selbst wenn sie es nicht verwenden. Heike gibt Tipps für die Nutzung von KI-Tools und die Verbesserung von Texten. Eine eigene Promptbibliothek und vordefinierte Feedback-Abfragen können dabei hilfreich sein. 

Außerdem diskutieren wir die Verwendung von ChatGPT auf LinkedIn und wie es genutzt werden kann, um Profile und den Schreibstil zu verbessern. Heike erklärt auch, dass bei der Veröffentlichung von Texten darauf geachtet wird, keine internen Informationen preiszugeben. Sie betont die Bedeutung von Mut und Verstand bei der Verwendung von KI und dass KI immer mehr zur Norm wird. 

Wir heben hervor, dass generischer Text oft als uninteressant empfunden wird und dass Chat-GPT die Möglichkeit bietet, sich von anderen Beiträgen abzuheben. Heike betont, dass die Texte zu den Werten und Produkten des Unternehmens passen müssen. Die Verwendung von KI in der Unternehmenskommunikation erfordert eine organisierte Zusammenarbeit und die Einbeziehung von Mitarbeitern mit KI-Erfahrung.

Heike erklärt, dass REHAU bei bildgebenden Verfahren vorsichtig ist wegen der ungeklärten rechtlichen Rahmenbedingungen. 

Heike appelliert an Unternehmen, keine Angst davor zu haben, ihre Mitarbeiter öffentlich auftreten zu lassen, da dies die Mitarbeiterbindung und das Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen stärkt. 

Für das REHAU Voices Programm gibt es bereits eine Warteliste für die nächste Runde. REHAU überlegt, das Programm auf andere Unternehmensbereiche auszuweiten und möglicherweise ein Patenprogramm mit den bereits geschulten Mitarbeitern einzurichten. Dies würde die digitale Transformation des Unternehmens unterstützen. Das Feedback zu dem Projekt ist bisher sehr positiv, mit der Aussage, dass unser Unternehmen durch das Projekt noch nie so sichtbar war. 

Wir bedanken uns bei Heike für ihre Offenheit und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

WIR SPRACHEN MIT HEIKE ÜBER:

  • (00:05:54) Wie startete das CI Programm bei Rehau
  • (00:06:57) Herausforderung Sichtbarkeit im B2B Kontext
  • (00:07:54) Was kommunizieren die Corporate Influencer
  • (00:10:43) Welche Bedeutung für das Recruiting
  • (00:11:22) Welche Werkzeuge bekommen die Teilnehmerinnen
  • (00:12:30) Wie wichtig ist so ein Baukasten
  • (00:13:29) Wie geht eine Edelfeder mit ChatGPT um
  • (00:15:47) Wie kommt KI zum Einsatz
  • (00:16:49) ChatGPT als HIlfe für das LinkedIn-Profil 
  • (00:17:53) Wie schreibt ChatGPT im eigenen Stil
  • (00:19:18) Schreib-Feedback einholen von KI
  • (00:21:20) Arbeiten mit dem KI-CheatSheet
  • (00:21:33) KI Feedback ist besser weil unpersönlicher
  • (00:22:37) Gibt es GuideLines für den Umgang mit ChatGPT
  • (00:23:46) Tipps für den Einsatz von KI im Unternehmen
  • (00:28:51) Welche weitere KI Anwendungen nutzt Rehau
  • (00:30:10) Was ist mit Stimme in REHAU Voices
  • (00:32:35) CI Programme als Bindungselement
  • (00:33:14) Ausblick

„Hilfe, meine Reichweite sinkt!“ – So lautete der Hilferuf, den Alex und Klaus in ihrer Corporate Influencer Podcast Folge diesmal aufgegriffen haben. Wie zwei musikalische Virtuosen loten sie die Tiefen und Höhen der LinkedIn-Algorithmusänderungen aus und schlagen Töne an, die wie eine Sinfonie von Tipps und Tricks in unseren Ohren klingen.

Heute mit einem Grußwort von Selma Kuyas

In dieser Episode des Corporate Influencer Podcasts diskutieren wir das Problem des sinkenden Einflusses auf LinkedIn. Wir geben Tipps, wie man damit umgehen kann, z.B. indem man sich auf relevante Reichweite konzentriert, das LinkedIn-Profil mit Keywords füllt und zielgerichtete Inhalte bietet. Wir diskutieren den LinkedIn-Algorithmus, die Bedeutung der Authentizität und das Kommentarverhalten. Außerdem betonen wir, dass hochwertiger Content und Engagement den Algorithmus positiv beeinflussen. Wir erwähnen die Möglichkeiten des KI-Writers und diskutieren Schreibcoaching, Provokation in Inhalten und die Entscheidung für relevante Inhalte. Wir empfehlen den Creator-Modus.

Alex:

  • Verzeichnet einen Rückgang der Reichweite auf LinkedIn und fragt sich, ob das Netzwerk seinen Verstand verloren hat.
  • Vermutet, dass viele, einschließlich ihm selbst, durch die Änderungen des LinkedIn-Algorithmus irritiert sind.
  • Unterstreicht die Bedeutung der Reichweite für Corporate Influencer.
  • Betont, dass Authentizität und das Zeigen von „Ecken und Kanten“ wichtig sind, warnt aber auch vor der Gefahr der Uniformität, sollte der Algorithmus komplett verstanden und ausgenutzt werden.

Klaus:

  • Plädiert für Bescheidenheit und die Annahme, dass weniger Reichweite unter den geänderten Bedingungen von LinkedIn akzeptabel ist.
  • Betont die Wichtigkeit von relevantem Content und einer klaren Positionierung, anstatt allgemeine Reichweite zu suchen.
  • Hält den Infobereich und die Verwendung von Schlüsselwörtern auf LinkedIn für wichtige Aspekte, die viele nicht nutzen.
  • Meint, dass das Posten relevanter Inhalte und die Erreichung von fachlicher Reichweite im Zentrum der LinkedIn-Strategie stehen sollten.
  • Erklärt, dass die Änderungen am LinkedIn-Algorithmus das Engagement der Nutzer:innen stärker belohnen und damit bessere Kommentare und mehr Inhaltstiefe erfordern.
  • Sieht den Creator-Modus von LinkedIn als nützliches Tool für diejenigen, die regelmäßig posten.

Zusammengefasst diskutieren Alex und Klaus die Reichweite auf LinkedIn und wie sich Corporate Influencer in einer sich verändernden digitalen Landschaft positionieren sollten. Ihre Antworten sind wie Jazz: mal weich und harmonisch, mal herausfordernd und provokant. Und genau so soll es sein – denn schließlich geht es um die Musik der Kommunikation.

Zum Abschluss stimmen beide darin überein, dass man LinkedIn als Spiel sehen sollte, bei dem es nicht nur um Reichweite, sondern auch um den Spaß an der Interaktion und das Knüpfen von Beziehungen geht. So lassen sie uns in Erwartung der nächsten Show zurück, mit dem Ohr auf dem Puls des Corporate Influencing und dem Gefühl, dass das nächste Set erst der Anfang ist.

WIR SPRACHEN ÜBER (Kapitelmarken):

  • (00:00:03) Hilfe, meine Reichweite sinkt – Ein Hilferuf auf LinkedIn
  • (00:01:07) LinkedIn’s Algorithmusänderungen und die Bedeutung der relevanten Reichweite
  • (00:01:48) Reichweite sinkt was tun
  • (00:03:00) Womit erzielt man noch Reichweite
  • (00:04:30) Kann man als Corporate Influencer auch mal Ecken und Kanten zeigen
  • (00:06:03) Wie weit kommen wir mit austauschbarem Content
  • (00:06:31) Positionierung und Fachlichkeit als Schlüssel zum Erfolg
  • (00:07:15) Katzen und Einhörner bei Felix Beilharz
  • (00:08:00) LinkedIn’s KI-Reiter und die Zukunft des Textens
  • (00:08:31) Schließen sich jetzt die Text-Bild-Scheren?
  • (00:09:21) Welche Effekte sind vom KI-Reiter zu erwarten?
  • (00:12:02) Von der Gießkanne zum inhaltlichen Super Soacker
  • (00:13:05) Was Ecken und Kanten mit Signage zu tun haben
  • (00:13:29) Inhaltliche Umsetzung und Äußerlichkeiten definieren
  • (00:15:14) Was hat sich konkret geändert
  • (00:15:40) Kommentare und Interaktionen zur Steigerung der Sichtbarkeit
  • (00:19:16) Die Glocke
  • (00:20:30) Tipps für erfolgreiches Liken auf LinkedIn
  • (00:21:39) Nicht zu viel liken
  • (00:22:13) Der Creator-Modus und kommende Neuerungen auf LinkedIn
  • (00:22:39) Mehr Free Jazz aber die Zahlen nicht vergessen
  • (00:22:49) Creator Modus

 

Die Online-Kommunikation von CEOs kann ihren Ruf stärken und einen wertvollen Dialog mit der Community fördern. Diese Diskussion zeigt, wie Führungskräfte ihre digitale Schüchternheit überwinden, die Balance zwischen Fachlichkeit und Persönlichkeit finden und LinkedIn erfolgreich einsetzen können.

Heute mit einem Grußwort von Rahel Dyck

In einer Diskussion zwischen Marina, Klaus und Winfried geht es um die Rolle von CEOs in der Online-Kommunikation, insbesondere auf Plattformen wie LinkedIn. Marina betont, dass es viele „stille“ Leser gibt, die sich an CEO-Beiträge erinnern und diese bei offline-Events ansprechen, selbst wenn sie online nicht aktiv reagieren. Daher sollten CEOs den direkten Austausch mit ihrer Community suchen. Mit Marinas Ratschlägen können Vorstände und Führungskräfte lernen, wie man digitale Plattformen effektiv nutzt und die Kunst der „sprezzatura“ meistert, um souverän und authentisch zu wirken! Ihre Thesen sind:

  • Authentische Kommunikation & digitale Souveränität: Marina glaubt, dass Souveränität sowohl in der analogen als auch digitalen Welt unerlässlich ist. Das bedeutet, dass man nicht nur Fachwissen besitzen sollte, sondern auch selbstbewusst und sicher in der Darstellung dieses Wissens sein sollte. Diese Souveränität sollte mühelos wirken, was die Italiener mit „sprezzatura“ bezeichnen.
  • Überwindung der digitalen Schüchternheit: Viele Vorstände zögern noch, sich auf Plattformen wie LinkedIn zu engagieren. Marina sieht die Hauptgründe hierfür in der Unsicherheit, ob sich der Zeitaufwand lohnt und in der fehlenden Erfahrung mit der Plattform.
  • Wertschätzung der menschlichen Komponente: In Deutschland gibt es eine Tendenz, Kompetenz über Persönlichkeit zu stellen. Marina glaubt jedoch, dass Sympathie und Vertrauenswürdigkeit zunächst wichtig sind, bevor die Fachkompetenz überhaupt ins Spiel kommt.
  • Sorgfältige Darstellung der Authentizität: Wenn jemand authentisch sein will, der aber in der realen Welt als unsympathisch wahrgenommen wird, rät Marina von digitaler Sichtbarkeit ab. Eine Diskrepanz zwischen dem Online-Auftritt und dem realen Verhalten kann das Vertrauen weiter untergraben.
  • Balancieren zwischen Fachlichkeit und Persönlichkeit: Marina empfiehlt, den Spagat zwischen Fachwissen und persönlicher Kommunikation schrittweise anzugehen. Sie beginnt oft mit Fachthemen und integriert dann nach und nach persönliche Anekdoten.
  • Erkennen der Vorteile von LinkedIn: Marina argumentiert sowohl mit Social Media Metriken als auch mit qualitativem Feedback, um Vorstände für eine aktive Teilnahme auf LinkedIn zu begeistern.

Das Gespräch wechselt dann zum Thema Ghostwriting für CEOs. Klaus fragt, wie ehrlich CEOs sein sollten, wenn sie Hilfe von Ghostwritern erhalten. Marina argumentiert, dass Ghostwriting nicht unauthentisch ist, solange es das echte Engagement und die Botschaft des CEOs widerspiegelt. Sie stellt klar, dass sie nicht für ein „komplettes Account-Takeover“ eintritt, bei dem ein Ghostwriter alle Aktivitäten eines CEOs übernimmt, sondern für eine Zusammenarbeit, bei der der CEO weiterhin in den Dialog einbezogen ist.

Zudem betont Marina die Wichtigkeit von Experimenten und Anpassungen, um zu sehen, was auf LinkedIn für einen bestimmten CEO funktioniert. Sie verweist auf ein eigenes Social Dashboard, das den Erfolg von Posts verfolgt und es ermöglicht, auf Trends und Feedback zu reagieren.

Das Gespräch mündet in eine Diskussion über die Nutzung von Videos und Bildern in der Kommunikation von CEOs. Marina betont, dass Videos mehr Persönlichkeit und Emotionalität transportieren können als Texte und Fotos. Sie erwähnt ein spezielles Beispiel, in dem Outtakes von internen CEO-Videos gepostet wurden, um den CEO als nahbare und menschliche Person darzustellen.

In dem letzten Teil des Podcasts diskutieren Klaus und Marina über die Balance zwischen fachlicher und emotionaler Kommunikation von Führungskräften, und wie man sie dazu bringt, sich auf diese Art von Kommunikation einzulassen.

Marina erklärt, dass es bei Führungskräften genauso ist wie bei „normalen“ Mitarbeitern: Sie sind auch Menschen mit Unsicherheiten. Es gibt verschiedene Persönlichkeitstypen, einige sind offen für Experimente, andere sind sehr vorsichtig. Es gibt keinen festgelegten Stereotyp. Um Führungskräfte dazu zu bringen, sich zu öffnen, baut Marina oft langfristige Beziehungen auf und geht schrittweise vor, ähnlich wie man sich in ein Gewässer vortastet. Sie startet oft mit kleineren Schritten, wie etwa das Posten eines Selfies, und baut dann langsam das Vertrauen auf, um Führungskräften zu helfen, authentische und persönliche Kommunikation auf ihren Plattformen zu etablieren.

Klaus und Marina stimmen darin überein, dass es sinnvoll ist, mit einer sehr fachlichen Kommunikation zu beginnen, um sich sicher und wohl zu fühlen, und dann immer tiefer einzutauchen und das persönliche „Ich“ zu entdecken. Sie diskutieren die Unterscheidung zwischen fachlichem und persönlichem Inhalt und Marina ist der Meinung, dass beides kombiniert werden kann: Man kann über etwas Fachliches sprechen, es aber mit einer persönlichen Anekdote untermauern.

Klaus bringt ein, dass CEOs auf Augenhöhe kommunizieren sollten und nicht zu sehr in Details verwickelt sein sollten. Marina stimmt zu und betont, dass CEOs die strategische Vision und die Richtung des Unternehmens kommunizieren sollten, während die Fachexperten die technischen Details erläutern. Es ist wichtig, diese Balance zu finden, um eine authentische Kommunikation zu gewährleisten.

WIR SPRACHEN ÜBER:

(00:00:11) Grußwort Rahel Dyck

(00:00:46) Begrüßung Klaus

(00:02:21) Digitale Souveränität versus analoge Souveränität

(00:04:52) Warum gibt es noch so wenige Social CEO

(00:06:15) Wie wichtig ist die menschliche Komponente

(00:07:28) Wie geht man mit unsympathischen CEOs um

(00:09:45) Wie schafft man den Spagat zwischen fachlicher und persönlicher Kommunikation

(00:11:31) Mit welchen Zahlen kann man einen CEO neugierig machen

(00:14:40) Wie legitim ist Ghostwriting

(00:17:17) Wie fasst man die Social Media Performance in einer Zahl zusammen

(00:20:40) Wie wird das Experiment Social CEO erfolgreich

(00:22:30) Welche Herausforderung liefert Bewegtbild

(00:25:33) Wie schafft man es den CEO locker zu bekommen

 

<<< LINKS ZUR EPISODE >>>

Hier geht’s zum Podcast:

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Feed: https://cip.podigee.io/feed/mp3

Unser Gast Daniel Montua ist einer der treibenden Kräfte hinter den Corporate Influencern der Deutschen Post DHL. Er wird das Employee Advocacy (EA) Programm näher vorstellen. Das Motto des Programms: „Let’s put the social back into social media“. Daniel glaubt fest daran, dass jede:r Corporate Influencer einen wertvollen Beitrag dazu leisten kann.

Heute mit einem Grußwort von Nancy Leuteritz / Senior Consultant @TÜV Rheinland Consulting

Egal ob als Pilot aus Südamerika oder Supply Chain Manager aus dem Vereinigten Königreich, bei #yellowunited findet jede:r einen Platz. Laut Daniel ist die #Diversity der Teilnehmer:innen der Schlüssel zum Erfolg des Programms.

Von besonderer Bedeutung für das EA-Programm ist die Smart Connect-Seite (auf Basis von Staffbase). Diese Advocacy-Plattform dient als komfortable Basis und Anlaufstelle für die Corporate Influencer Community und bietet regelmäßig Content zu Business-Themen und Social Media-Trends an.

Als LinkedIn einen neuen Algorithmus-Report veröffentlicht hatte, stellte die Deutsche Post DHL dazu zeitnah einen Artikel mit den wichtigsten Erkenntnissen zur Verfügung. Daniel möchte mit solchen Content Inspirationen seine Kolleg:innen ermutigen, eigenständig Ideen und Inhalte zu entwickeln. Sie sollen ihre persönlichen Stimmen und Interessen in den sozialen Medien nutzen und keine Klonkrieger werden, die Corporate Content verbreiten.

Die Deutsche Post DHL hat es sich zum Ziel gesetzt, weltweit eine authentische und lebendige Community aufzubauen. Daniel glaubt, dass Employee Advocacy ein mächtiges Werkzeug sein kann, um dieses Ziel zu erreichen.

Nutzen Sie das Corporate Influencer Breakfast als Gelegenheit, mehr über das EA-Programm zu erfahren. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion.

ERWÄHNTE LINKS UND QUELLEN:

 

Seit Ende Mai 2022 ist unser #CorporateInfluencerPodcast mit einer wöchentlichen Episode “On Air”. Seitdem haben wir 42 Episoden und drei Community Talks gesprochen. Das ist für uns Grund genug, vor Beginn der Sommerferien (im Süden Deutschlands) mit einem weiteren Community-Talk als Hashtag #LinkedInLive online zu gehen, um auf die letzten Episoden zu blicken, über Euer Feedback zu sprechen und Euch die Möglichkeit zu geben, über diesen Podcast und dessen Inhalte mit uns zu diskutieren.

Viele Mitarbeiter:innen sind mit öffentlichen Meinungsäußerungen auf LinkedIn sehr vorsichtig. Am einfachsten ist es für sie, wenn sie Beiträge mit einer beruflichen Relevanz publizieren und mit anderen Menschen respektvoll umgehen. Im Corporate Influencer Podcast erläutert Gunnar Sohn, wie viel Haltung er sich von Mitarbeiter:innen auf LinkedIn erwartet und wo die Grenzen der freien Meinung sind. 

Heute zu Gast: Gunnar Sohn

Im Corporate Influencer Club hat Klaus Eck den bekannten Blogger, Kolumnisten, Moderator, Dozenten und Streamer Gunnar Sohn in ein LinkedIn Audio eingeladen, um über verschiedene Aspekte der Rolle von Corporate Influencern zu diskutieren. Davon gibt es eine Aufzeichnung im Corporate Influencer Podcast. 

Gunnar Sohn, ein Experte für Digitalisierung, Netzpolitik und Wirtschaft mit rund 19.000 Followern auf Twitter und 20.000 Followern auf LinkedIn. Er ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und seinen klaren Schreibstil.

Die Diskussion konzentrierte sich auf verschiedene Schlüsselfragen, darunter die Authentizität von Corporate Influencern, die Rolle der Meinungsfreiheit im Unternehmenskontext und die Chancen und Risiken, die mit der Rolle von Corporate Influencern verbunden sind. Unter Berücksichtigung von Themen wie Diversity, Nachhaltigkeit und Digitalisierung wurde die Frage gestellt, ob Influencer sich zu diesen Themen äußern sollten, selbst wenn sie keine Experten sind.

Zudem ging die Debatte auf die Angst der Unternehmen vor potenziellen Kommunikationsfehlern ihrer Mitarbeiter:innen und die Wirkung von Meinungsäußerungen auf einer Plattform wie LinkedIn ein.

In den einzelnen Diskussionspunkten setzen wir uns mit folgenden Themen auseinander: 

  • Wie groß ist die Gefahr des Greenwashings oder Social Washings? 
  • Wie viel Meinung tut einer Plattform wie LinkedIn gut?
  • Wirken viele Postings auf LinkedIn nicht viel zu oberflächlich, wenn wir uns mit unserer Haltung oder einem Purpose schmücken? Oder ist das eine wertebasierte Kommunikation?
  • Viele Unternehmen haben Angst vor ihrer Mitarbeiterschaft, weil diese falsch kommunizieren könnten. Berechtigt? Macht die Transparenz Angst?
  • Wie frei sind Corporate Influencer in unserer Gesellschaft tatsächlich? Was sind die Chancen und Risiken in der (LinkedIn-)Kommunikation? Gerade einmal 4 % posten regelmäßig auf LinkedIn Beiträge oder Kommentare.
  • Das Gespräch behandelte auch die Frage, ob Corporate Influencer sich zu gesellschaftlichen Themen äußern sollten, insbesondere in Bezug auf Themen wie Rechtsradikalismus. 
  • Unsere Empfehlung an alle: Nutzt klug die Mittel, die euch auf LinkedIn zur Verfügung stehen.

Social Media Readiness, Social Selling und Corporate Influencing – Im Corporate Influencer Breakfast stellt Judith Fauser Bechtles Corporate Influencer Programm vor. Dabei geht sie auf das Zusammenspiel mit Social Media Readiness und Social Selling näher ein. Sie betont die Bedeutung von Authentizität, Kommunikation und Vorbildern in der digitalen Welt.

Gästin heute: Judith Helene Fauser https://www.linkedin.com/in/judith-helene-fauser/

Sophia, unsere KI-Assistentin hat mitgehört und das Corporate Influencer Breakfast wie folgt zusammengefasst:

Klaus begrüßt die Co-Moderatorin Nina Mülhens und die Gastrednerin Judith Fauser von Bechtle. Judith erzählt, wie sie vor fünf Jahren bei Bechtle mit dem Thema Social Selling angefangen hat und wie aus dem Social Media Readiness Programm schließlich das Corporate Influencer Programm entstand.

Social Media Readiness bedeutet, auf Plattformen wie LinkedIn adäquat zu kommunizieren. Judith erklärt, wie Bechtle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützt, das Corporate Design des Unternehmens in ihren Online-Auftritten umzusetzen. Sie spricht auch über die Herausforderung, IT-Experten zum Kommunizieren und Schreiben zu bringen, und wie sie ihnen hilft, ihre technische Expertise in interessante Inhalte umzuwandeln.

Während beim Social Selling der Kundendialog und die Zielerreichung im Vordergrund stehen, geht es beim Corporate Influencer Programm darum, selbst redaktionell aktiv zu werden und die Marke auf verschiedenen Bühnen zu repräsentieren. Bechtle bietet individuelle Unterstützung wie Profilcoachings, Bildmaterial und Content-Plattformen, um die Mitarbeiter bei der Umsetzung eigener Posts zu unterstützen.

Abschließend spricht Judith über die Nutzung von Tools zur Content-Inspiration und betont die Bedeutung authentischer Kommunikation im Vertrieb, um Kundenverständnis aufzubauen und Kunden als Berater kennenzulernen.

Im zweiten Teil des Podcasts spricht Judith über das kürzlich gestartete Corporate Influencer Programm, das die Sichtbarkeit von Bechtle erhöht und den Recruiting-Prozess unterstützt. Die Social-Media-Präsenz hilft dabei, Authentizität und Nähe zu vermitteln und ein lebendiges Miteinander zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist die Sichtbarkeit der Marke und die Vermittlung des „Gefühls“ der Marke durch die Mitarbeitenden. Auch die fachliche Expertise der Mitarbeitenden soll sichtbar gemacht werden.

Die Herausforderung besteht darin, die dezentral organisierten Mitarbeitenden kommunikativ zusammenzuführen. Eine Lösung bieten bei Bechtle hybride Veranstaltungen, bei denen sowohl virtuelle als auch physische Treffen stattfinden. 

Judith und ihre Kollegin Lisa sind für das Community Management verantwortlich. Sie betonen die Wichtigkeit von Reichweite, Spirit, Nachhaltigkeit und vor allem Sicherheit und Vertrauen in der Community. Derzeit sind rund 70 redaktionell aktive Personen in das Programm involviert, weitere Corporate Influencer in verschiedenen Rollen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Um den Mitarbeitenden Sicherheit zu geben, wurde ein Zertifizierungsprozess entwickelt.

Um die interne Community lebendig zu halten, finden regelmäßige Treffen und Impulsveranstaltungen statt. Kommunikation findet auch über das Intranet und das Marketingportal statt. Zusätzlich gibt es kleinere Arbeitsgruppen und Tandempartnerschaften, um themenspezifische Sicherheit zu bieten und die Weiterentwicklung zu fördern.

Klaus spricht mit Judith über die Rolle von CEOs als Vorbilder für Corporate Influencer und die digitale Transformation. Judith betont, wie wichtig es ist, dass Managerinnen selbst Vorbilder sind und sich in der digitalen Welt engagieren. Sie bedankt sich bei den fünf mutigen CEOs, die sich bereit erklärt haben, das Programm zu unterstützen. Sie sprechen auch über „Women in IT“ und wie durch verschiedene Initiativen mehr Frauen für die IT-Branche begeistert werden können. Diversity spielt dabei eine große Rolle.

Nina fragt, ob für unterschiedliche Zielgruppen auch unterschiedliche Role Models eingesetzt werden. Judith bestätigt dies und erklärt, dass sie für integriertes Marketing brennt und deshalb für jede Zielgruppe eine Strategie entwickelt. Dadurch können sich die Mitarbeitenden auf ihre Stärken und Interessen konzentrieren.

Klaus fragt nach der Zukunft von Corporate Influencern und der digitalen Transformation. Judith ist der Meinung, dass jeder in der digitalen Welt sichtbar ist und somit jeder ein Corporate Influencer sein kann. Es geht darum, die digitale Welt für das eigene Business und die Sichtbarkeit als Experte zu nutzen. Abschließend eröffnet Klaus die Fragerunde für das Publikum.

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