In dieser Episode des Corporate Influencer Podcasts spricht Sophie Rickmann mit Nadine Görlach und Christina Dzuban von Ferchau über die Implementierung erfolgreicher Corporate Influencer Programme. Sie teilen sieben wertvolle Hacks und erläutern, wie die Re-Kalibrierung der Social-Media-Strategie als Grundlage diente. Wir beleuchten die Notwendigkeit, Entscheider im Unternehmen zu gewinnen und die Herausforderungen beim Teambuilding mit ihren 40 BotschafterInnen, die vielfältige Perspektiven einbringen. Nadine und Christina berichten von Unsicherheiten während des Roll-outs und betonen die Wichtigkeit offener Kommunikation. Abschließend diskutieren sie die langfristigen Ziele des Programms und die Schaffung einer Kultur, in der jede Stimme zählt. Diese Episode bietet praxisnahe Einblicke für alle, die sich mit Corporate Influencer Programmen befassen.:
Wir sprachen über:
- [00:00:38] Willkommen im Corporate Influencer Podcast
- [00:01:34] Vorstellung der Gäste
- [00:07:12] Corporate Influencer Programm
- [00:08:34] Rekalibrierung der Social-Media-Strategie
- [00:11:38] Herausforderungen der Implementierung
- [00:16:56] Rollendefinition im Programm
- [00:34:42] Ziele des Corporate Influencer Programms
- [00:36:04] Teambuilding der BotschafterInnen
- [00:40:54] Community Management
- [00:43:54] Sei ein Vorbild
- [00:45:31] Kommunikation und Feedback
- [00:46:40] Ausblick auf die Zukunft
Nadine und Christina teilen ihre Erfahrungen über den Prozess der Rekalibrierung der Social-Media-Strategie bei Ferchau. Diese wichtige Maßnahme war der Ausgangspunkt für die Implementierung ihres Corporate Influencer Programms. Sie erklären, warum dieses Programm in der heutigen Zeit notwendig ist und wie es nahtlos in die übergeordnete Social-Media-Strategie integriert wurde. Uns wird bewusst, dass ein fundiertes Corporate Influencer Programm nicht nur die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöht, sondern auch die Relevanz der Mitarbeitenden in der Markenkommunikation sicherstellt.
Ein zentraler Aspekt, den wir besprechen, ist die Notwendigkeit, EntscheiderInnen und UnterstützerInnen im Unternehmen zu gewinnen, bevor man ein solches Programm startet. Nadine und Christina betonen, wie wichtig es ist, die richtigen Stakeholder an Bord zu haben und diese für das Thema Corporate Influencing zu sensibilisieren. Sie teilen ihre Erlebnisse, wie herausfordernd es war, die notwendigen Ressourcen und die Zustimmung von Führungskräften zu bekommen. Hier wird deutlich, dass die strategische Planung und die Kommunikation grundlegende Bausteine eines erfolgreichen Programms sind.
Darüber hinaus gehen wir auf das Thema Teambuilding und die Identifizierung der passenden Corporate Influencer ein. Die beiden Frauen berichten von ihren aktuellen 40 BotschafterInnen, die aus verschiedenen Abteilungen kommen und eine vielfältige Perspektive auf das Programm bringen. Sie erläutern, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um ein starkes Gemeinschaftsgefühl und Austausch unter diesen Botschaftern zu fördern, auch wenn diese deutschlandweit verteilt sind.
Ein ganz besonderes Augenmerk legen wir auch auf die Herausforderungen, die sich beim Roll-out des Programms ergeben haben. Nadine und Christina erzählen von den Unsicherheiten, die sowohl auf Seiten der Mitarbeitenden als auch auf Seiten des Managements bestehen können. Diese Praxiserfahrungen sind entscheidend, da sie zeigen, wie wichtig es ist, eine unterstützende und offen Kommunikation zu fördern, um Bedenken auszuräumen und die Mitarbeitenden zu motivieren, aktiv an der Umsetzung des Programms teilzunehmen.
Zum Abschluss teilen sie ihre langfristigen Ziele für das Programm und betonen die Bedeutung der kontinuierlichen Förderung und Integration der Corporate Influencer. Es wird deutlich, dass ihre Reise nicht nur um das Etablieren eines Programms geht, sondern auch um das Schaffen einer Kultur, in der jede Stimme zählt und sichtbar gemacht wird.
Diese Episode ist eine wertvolle Ressource für alle, die sich mit Corporate Influencer Programmen auseinandersetzen möchten und gewinnen wertvolle Erkenntnisse, die sie direkt in ihren eigenen Kontexten anwenden können.
Hörbar Haltung zeigen – Wie Stefanie Thieme Unternehmenskultur bei parcIT zum Klingen bringt
PodcastStefanie Thieme zeigt, wie ihr Corporate Podcast „Live bei parcIT“ Mitarbeitende, die „Corporate Voices“ sichtbar macht, Bewerber überzeugt und interne Vernetzung fördert. Sie teilt Learnings zu Konzept, Stakeholder-Management und authentischer Kommunikation mit Haltung.
Links aus der Episode:
Wann sprachen wir über was:
Um was ging es in der Episode?
Stefanie Thieme zeigt mit dem Corporate Podcast „Live bei parcIT“, wie Audioformate zu einem wirksamen Baustein in Corporate-Influencer-Programmen werden können. Ihre Motivation: Unternehmenskultur hörbar machen und Mitarbeitenden eine Stimme geben – authentisch, nahbar und ohne PR-Filter.
Der Erfolg spricht für sich: Aus einer zunächst auf vier Episoden begrenzten Pilotserie hat sich ein Format entwickelt, das nach innen wie außen Wirkung entfaltet. Bewerber:innen berichten, dass der Podcast den entscheidenden Ausschlag für ihre Bewerbung gab. Intern trägt er dazu bei, dass Kolleg:innen über Abteilungsgrenzen hinweg ins Gespräch kommen und ein stärkeres Wir-Gefühl entsteht. Gleichzeitig bietet er Mitarbeitenden eine niedrigschwellige Möglichkeit, selbst sichtbarer zu werden – nicht zuletzt auch auf LinkedIn.
Für Verantwortliche in Unternehmen lässt sich daraus viel lernen: Ein klar definiertes Konzept, die frühe Einbindung von Marketing, HR und Geschäftsführung sowie eine sorgfältige Themen und Gästeplanung sind Schlüsselfaktoren. Ebenso wichtig ist die Vorbereitung der Interviews, damit Gespräche in die Tiefe gehen und Vertrauen schaffen. Stefanie betont: „Einfach loslegen“ funktioniert nicht – solide Hausaufgaben sind entscheidend.
Der Podcast zeigt eindrucksvoll, wie Corporate Voices über das geschriebene Wort hinaus wirken können. Er ist nicht nur Kanal für Employer Branding, sondern auch Treiber für interne Kulturentwicklung und ein Türöffner für Mitarbeitende auf dem Weg zum Corporate Influencer.
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Community-Management als Herz von Corporate Influencer Initiativen
PodcastDr. Winfried „Winny“ Ebner spricht mit Sophie Rickmann über die Rolle des Community-Managers in Corporate Influencer Programmen. Warum Communities Räume statt Projekte brauchen, welche Rolle Vorbilder spielen und wie “Gatherings” Kreativität und Zusammenhalt fördern, erfährst du hier.
Links aus der Episode:
Wann sprachen wir über was:
Was lernen wir in der Episode?
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Von Corporate Influencern zu Corporate Creators: Wie Generali Österreich Social Media wirklich social macht
PodcastWie bringt man das Social zurück in Social Media? Generali zeigt, wie’s geht: Mit echten Menschen, hyperlokalem Recruiting und Haltung. Joan Hoban & Michael Schmidt geben Einblicke in eine Strategie, die Kundenbetreuung neu denkt – und Talente begeistert.
Die Gäste, Moderatorin und die Links:
Wir sprachen über die folgenden Meilensteine (mit Sprungmarken):
Um was ging es in der Episode?
Joan Hoban (Generali Österreich) und Michael Schmidt (Virtual Identity) zeigen Sophie Rickmann, wie sie gemeinsam ein Corporate Influencer Programm aufgebaut haben, das weit über klassische Reichweitenlogik hinausgeht.
Der Ausgangspunkt: Ein bereits existierendes „Digital Visibility“-Programm mit rund 1.800 Kundenberater:innen, die Social Media nutzen – aber ohne strategisches Storytelling oder markenrelevante Inhalte. Joan Hoban erkannte schnell das Potenzial: Die Geschichten waren längst da, sie mussten nur sichtbar gemacht und kuratiert werden. Statt auf „Corporate Influencer“ setzt Generali heute auf „Corporate Creators“ – Mitarbeitende werden als authentische Erzähler:innen positioniert, deren Beiträge aktiv in Kampagnen überführt werden. Durch gezieltes Story-Scouting (u. a. mit dem Tool Sociable), dokumentarische Produktion und echtes Interesse an den Menschen entstehen emotionale Inhalte, die sowohl Sales als auch Employer Branding messbar fördern. Erfolgsbeispiele wie eine Spendenkampagne oder eine Gender-Insurance-Gap-Initiative zeigen: Menschlichkeit wirkt. Auch intern bewirkt das Programm viel: Silos brechen auf, Abteilungen arbeiten enger zusammen, die Unternehmenskultur wird gestärkt.
Die nächsten Schritte? Mehr Upskilling und das Top-Management als Teil der Corporate Creator Community.
Fazit: Ein Paradebeispiel dafür, wie strategisch orchestrierte Authentizität echte Wirkung entfalten kann, innen wie außen.
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GASAG und Peek & Cloppenburg – Corporate Influencing im Wandel
PodcastWie geht’s weiter nach dem ersten Hype? Stephanie Steinmetz (GASAG) & Sebastian Lorenz (P&C) sprechen über Learnings, Wendepunkte & neue Wege ihrer Corporate Influencer Programme. Was bleibt, was wird anders und was hätte ihnen früher geholfen?
Gäste und Links aus der Episode:
Wann sprachen wir über was (mit Sprungmarken):
Um was ging es in der Episode?
Stephanie Steinmetz von der GASAG-Gruppe und Sebastian Lorenz von P&C Düsseldorf sprechen über die Weiterentwicklung von Corporate Influencer Programmen nach der ersten Welle. Wir tauchen tief in die Hintergründe ein und analysieren, was sich verändert hat, was nach wie vor relevant ist und welche neuen Ansätze diese Programme prägen.
Stefanie, die als Referentin für Personalentwicklung und Employer Branding an Bord ist, teilt ihre Erfahrungen bei der GASAG-Gruppe, einem führenden Energieversorger in Berlin-Brandenburg. Ihre Begeisterung, die Mitarbeitenden zu ermutigen und deren Stimmen nach außen zu tragen, ist spürbar. Sie hebt hervor, wie wichtig es ist, die internen Werte, innovativen Projekte und vor allem die Menschen des Unternehmens sichtbar zu machen, insbesondere in einer Zeit, in der sich die Energiebranche stark im Wandel befindet.
Sebastian, der das internationale Employer Branding Team bei P&C Düsseldorf leitet, berichtet von seinen Herausforderungen in der ersten Welle des Programms und der entscheidenden Rolle, die die Mitarbeitenden als Botschafter für das Unternehmen spielen. Er reflektiert, wie der Corona-Ausbruch und die damit verbundenen Veränderungen im Einzelhandel den Fokus auf neue Kommunikationsstrategien gelenkt haben. Durch die Amplifikation von Mitarbeiter-Stimmen will P&C Vertrauen und Bindung in einer Zeit schaffen, in der Authentizität und Glaubwürdigkeit in der Employer Branding Strategie wichtiger denn je sind.
Im Laufe des Gesprächs sprechen wir über die gemeinsamen Erkenntnisse beider Gäste: Die Motivation der Mitarbeitenden ist von zentraler Bedeutung. Es wird diskutiert, wie die zweite Welle des Programms jedoch gezielter und strukturierter gestaltet wurde, um die Führungskräfte und bestimmte Fachbereiche aktiver einzubeziehen. Gemeinsam reflektieren sie, dass die Integration von persönlichen Geschichten und Erfahrungen das Engagement und die Verbindung unter den Mitarbeitenden stärkt. Beide Gäste betonen die Notwendigkeit, Transparenz zu schaffen und sichtbare Erfolge innerhalb des Unternehmens zu kommunizieren, um so eine stärkere Identifikation der Mitarbeitenden mit den Unternehmenszielen zu fördern.
Abschließend wird die zukünftige Ausrichtung der Corporate Influencer Programme thematisiert: sowohl Steffi als auch Sebastian betonen die Wichtigkeit der persönlichen Entwicklung und Unterstützung durch gezielte Schulungsformate. Sie äußern sich auch zur Erweiterung des Programms auf internationale Märkte und wie kulturelle Unterschiede die Umsetzung beeinflussen können. Dieses Gespräch liefert wertvolle Einblicke für Unternehmen, die ebenfalls ein Corporate Influencer Programm einführen oder optimieren möchten.
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„Corporate Influencing wirkt! Aber nur mit Haltung, Herz und Hirn“ – Live von der NWE
PodcastNadine Quosdorf, Ansprechpartnerin der Messe, hat Sophie eingeladen, auf dem Event das Thema Corporate Influencer zu bespielen und Sophie hat direkt den ganzen Club mitgebracht.
Winfried Ebner, Alexander Luyken, Judith Fauser und Anja Schöne waren mit am Start.
Gemeinsam haben die fünf eine Podcastfolge aufgenommen, den Raum für Austausch beim Community-Treffen geöffnet und den Tag mit einem starken Panel auf der Mainstage abgeschlossen
Die drei wichtigsten Erkenntnisse
Sichtbarkeit allein reicht nicht – entscheidend ist die strategische Ausrichtung und die Frage nach dem persönlichen „Why“. (Judith Fauser)
Es verändert nicht nur externe Wahrnehmung, sondern wirkt tief in die Organisation hinein – hin zu mehr Offenheit und Zusammenarbeit. (Alexander Luyken)
Fachliche Expertise und Authentizität sind wichtiger als Rampenlicht. (Anja Schöne
Die drei größten „Wins“ oder positiven Effekte
Die Telekom hat sich durch Corporate Influencing zur modernen, „lovable“ Marke gewandelt. (Alexander Luyken)
Menschen mit Know-how bekommen Reichweite – ohne Marketingfilter. (Anja Schöne)
Audioformate wie Podcasts machen komplexe Themen zugänglich – auch für introvertiertere Kolleg*innen. (Judith Fauser)
Drei Gefahren oder Risiken
Intern gibt es Vorurteile („Influencer = unglaubwürdig“) – das erschwert den Start. (Alexander Luyken)
Ohne konsequentes Community-Management laufen Programme schnell ins Leere. (Anja Schöne)
Es braucht Übersetzungshilfe – sonst bleibt Expertise intern hängen. (Anja Schöne)
Drei typische Fehler, die man vermeiden sollte
Social Selling funktioniert nur, wenn echtes Interesse am Gegenüber da ist – nicht über Direktnachrichten und Verkaufsdruck. (Judith Fauser)
Der Bedarf an Impulsen, Austausch und neuen Formaten bleibt dauerhaft bestehen. (Anja Schöne)
Ein „Head of“ ist nicht zwingend nötig – es braucht eher eine moderierende, unterstützende Rolle im Sinne eines Feel-Good-Managers. (Anja Schöne)
Wann sprachen wir über was:
Links aus der Episode:
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Social Media als Recruiting-Booster: Die Strategie von K+S – mit Lisa Kesete und Stefan Eichmann
PodcastK+S setzt auf Corporate Influencer, um Employer Branding und Recruiting zu stärken. Lisa Kesete und Stefan Eichmann zeigen, wie das Programm die Sichtbarkeit steigert, Bewerberqualität verbessert und interne Vernetzung fördert. Einblick in Learnings, Strategien & Erfolge!
Weiterführende Links:
WIR SPRACHEN ÜBER:
Um was ging es?
In dieser Episode des Corporate Influencer Podcasts spricht Moderatorin Sophie Rickmann mit Lisa Kesete und Stefan Eichmann von K+S über ihr Corporate Influencer Programm. Der Fokus liegt auf Personalmarketing, Social Media Marketing und Employer Branding.
K+S startete das Programm vor einem Jahr mit 14 Corporate Influencern. Nach einer erfolgreichen Pilotphase wurde es erweitert – heute engagieren sich fast 40 Mitarbeitende als Unternehmensbotschafter. Die zweite Kohorte ist dabei diverser aufgestellt, u. a. mit Mitarbeitenden aus dem Bergbau („Kumpel“), um authentische Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche zu ermöglichen.
Ein zentrales Ziel des Programms ist die direkte Ansprache potenzieller Bewerber über Social Media, insbesondere LinkedIn. Stefan betont, dass klassische Stellenanzeigen auf Plattformen wie StepStone oder Indeed kaum noch genutzt werden, da Social Media authentischere Einblicke bietet. Besonders LinkedIn ist ein Schlüsselkanal für akademische Fachkräfte, während Instagram und Facebook verstärkt für Azubis und gewerbliche Berufe eingesetzt werden.
Lisa hebt hervor, dass die Authentizität der Mitarbeitenden entscheidend ist. „Menschen folgen Menschen, nicht Unternehmen“, sagt sie. Das Programm sorgt intern für mehr Vernetzung und Lernen zwischen den Bereichen – Führungskräfte, Mitarbeitende aus der Produktion und HR tauschen sich stärker aus.
Auch externe Effekte sind messbar: Die Qualität der Bewerbungen hat sich verbessert, und durch die erhöhte Sichtbarkeit werden K+S-Mitarbeiter direkt angesprochen – sogar von anderen Unternehmen für Panels und Events.
Für die Zukunft plant K+S, das Corporate Influencer Programm über LinkedIn hinaus auszuweiten, mit mehr Live-Events, Messeauftritten und vielleicht sogar Podcasts mit Corporate Influencern.
7 Hacks für ein erfolgreiches Corporate Influencer Programm: Lessons von FERCHAU
PodcastIn dieser Episode des Corporate Influencer Podcasts spricht Sophie Rickmann mit Nadine Görlach und Christina Dzuban von Ferchau über die Implementierung erfolgreicher Corporate Influencer Programme. Sie teilen sieben wertvolle Hacks und erläutern, wie die Re-Kalibrierung der Social-Media-Strategie als Grundlage diente. Wir beleuchten die Notwendigkeit, Entscheider im Unternehmen zu gewinnen und die Herausforderungen beim Teambuilding mit ihren 40 BotschafterInnen, die vielfältige Perspektiven einbringen. Nadine und Christina berichten von Unsicherheiten während des Roll-outs und betonen die Wichtigkeit offener Kommunikation. Abschließend diskutieren sie die langfristigen Ziele des Programms und die Schaffung einer Kultur, in der jede Stimme zählt. Diese Episode bietet praxisnahe Einblicke für alle, die sich mit Corporate Influencer Programmen befassen.:
Wir sprachen über:
Nadine und Christina teilen ihre Erfahrungen über den Prozess der Rekalibrierung der Social-Media-Strategie bei Ferchau. Diese wichtige Maßnahme war der Ausgangspunkt für die Implementierung ihres Corporate Influencer Programms. Sie erklären, warum dieses Programm in der heutigen Zeit notwendig ist und wie es nahtlos in die übergeordnete Social-Media-Strategie integriert wurde. Uns wird bewusst, dass ein fundiertes Corporate Influencer Programm nicht nur die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöht, sondern auch die Relevanz der Mitarbeitenden in der Markenkommunikation sicherstellt.
Ein zentraler Aspekt, den wir besprechen, ist die Notwendigkeit, EntscheiderInnen und UnterstützerInnen im Unternehmen zu gewinnen, bevor man ein solches Programm startet. Nadine und Christina betonen, wie wichtig es ist, die richtigen Stakeholder an Bord zu haben und diese für das Thema Corporate Influencing zu sensibilisieren. Sie teilen ihre Erlebnisse, wie herausfordernd es war, die notwendigen Ressourcen und die Zustimmung von Führungskräften zu bekommen. Hier wird deutlich, dass die strategische Planung und die Kommunikation grundlegende Bausteine eines erfolgreichen Programms sind.
Darüber hinaus gehen wir auf das Thema Teambuilding und die Identifizierung der passenden Corporate Influencer ein. Die beiden Frauen berichten von ihren aktuellen 40 BotschafterInnen, die aus verschiedenen Abteilungen kommen und eine vielfältige Perspektive auf das Programm bringen. Sie erläutern, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um ein starkes Gemeinschaftsgefühl und Austausch unter diesen Botschaftern zu fördern, auch wenn diese deutschlandweit verteilt sind.
Ein ganz besonderes Augenmerk legen wir auch auf die Herausforderungen, die sich beim Roll-out des Programms ergeben haben. Nadine und Christina erzählen von den Unsicherheiten, die sowohl auf Seiten der Mitarbeitenden als auch auf Seiten des Managements bestehen können. Diese Praxiserfahrungen sind entscheidend, da sie zeigen, wie wichtig es ist, eine unterstützende und offen Kommunikation zu fördern, um Bedenken auszuräumen und die Mitarbeitenden zu motivieren, aktiv an der Umsetzung des Programms teilzunehmen.
Zum Abschluss teilen sie ihre langfristigen Ziele für das Programm und betonen die Bedeutung der kontinuierlichen Förderung und Integration der Corporate Influencer. Es wird deutlich, dass ihre Reise nicht nur um das Etablieren eines Programms geht, sondern auch um das Schaffen einer Kultur, in der jede Stimme zählt und sichtbar gemacht wird.
Diese Episode ist eine wertvolle Ressource für alle, die sich mit Corporate Influencer Programmen auseinandersetzen möchten und gewinnen wertvolle Erkenntnisse, die sie direkt in ihren eigenen Kontexten anwenden können.
Sind Frauen die besseren Corporate Influencer? Der Gender-Gap zwischen Selbstzweifel, Sichtbarkeit und Selbstüberschätzung
PodcastWarum sind Frauen in Corporate Influencer Programmen sichtbarer? Sophie, Klaus, Winfried und Alex diskutieren Thesen, Euer Feedback und persönliche Erfahrungen. Eine spannende Reise durch Gender-Stereotypen, Sozialisierung und Unternehmenskultur.
In dieser Episode diskutieren Alex, Sophie, Klaus und Winfried die zentrale Frage: „Warum sind Frauen in Corporate Influencer Programmen sichtbarer als Männer?“ Der Ausgangspunkt sind Umfrageergebnisse und zahlreiche Rückmeldungen, sowohl als Audio-Feedback von Isi Schütz (Allianzambassadors) und Yvonne Sedlmair (HypoVereinsbank) als auch über LinkedIn-Kommentare.
Wichtige Thesen und Beobachtungen:
Kontroverse Diskussion:
Alex provoziert mit der These, dass Programme Frauen „das Feld überlassen“, und dass Männer weniger nach Hilfe fragen und sich damit im Weg stehen. Die Hosts reflektieren, ob es an fehlender Empathie, ungleichen Erwartungen oder strukturellen Barrieren liegt.
Schlussfolgerung:
Am Ende plädiert das Team für mehr Vielfalt und gegenseitige Unterstützung – nicht nur Frauen, sondern auch Männer sollen in ihrer Sichtbarkeit gestärkt werden: #MännerStärken.
Schlüsselzitate aus dem Feedback:
„Das Geschlecht ist nicht ausschlaggebend für den Erfolg eines Corporate Influencer Programms.“
„Männer erklären lieber, Frauen geben Einblicke und setzen auf Diskussion.“
„Wir sind dann ‚zu viel irgendwas‘: zu laut, zu meinungsstark, zu sichtbar.“
„Dasselbe Verhalten wird bei Männern positiver geframet, während Frauen als ‚zu laut‘ oder ‚zu sichtbar‘ abgestempelt werden.“
„Trotz super Fachexpertise fühlen sich Frauen oft nicht als ‚Expertin‘, um lauter zu werden.“
„Trotz super Fachexpertise fühlen sich Frauen oft nicht als ‚Expertin‘, um lauter und sichtbarer zu werden – ein Trugschluss, denn harte Arbeit allein wird nicht immer gesehen.“
„Frauen werden nie nur fachlich bewertet. Wir müssen uns immer auch Kommentare über unser Aussehen gefallen lassen und werden schneller hinsichtlich unserer Kompetenz angezweifelt.“
„Die besten Kommunizierenden und Einflussnehmenden sind die, die mit einem reflektiven Mindset an die Aufgabe gehen – unabhängig vom Geschlecht.“
„Es hat oft weniger mit dem Geschlecht zu tun, sondern damit, welcher Typ Mensch man ist. Was definitiv fehlt, ist noch mehr Vielfalt in jede Richtung.“
„Frauen hinterfragen sich in der beruflichen Kommunikation deutlich kritischer als Männer. Männer posten oft mit mehr Selbstverständlichkeit.“
„Ein strukturelles Muster ist, dass Frauen häufiger ihre Nachnamen wechseln. Das führt zu Brüchen, die sich auch auf die berufliche Sichtbarkeit auswirken.“
„Ich erlebe immer mehr Frauen, die selbstbewusst auftreten. Vielleicht fokussieren wir uns zu sehr auf Klischees, wenn wir ständig nach ihnen suchen.“
„In männerdominierten Umfeldern trauen sich viele Kolleginnen leider nicht, öffentlich sichtbar zu werden.“
„Mir ist bislang kein Unterschied aufgefallen. Es geht mir um die Themen, Geschichten und Erfahrungen – unabhängig vom Geschlecht.“
Tobi F.:
„Sehr spannende Thesen und Beobachtungen… fühle da mit.“
Frage: Was unterscheidet Frauen und Männer im Corporate Influencing?
PodcastWir diskutieren unsere Beobachtung geschlechtsspezifischer Sichtbarkeit im Corporate Influencing. Warum scheinen Frauen im Netz oft sichtbarer, aber Männer in Podcasts hörbarer? Wir freuen uns auf Euer Feedback.
Wir freuen uns auf Euer Feedback:
https://www.corporateinfluencerpodcast.de/feedback
oder auf den LinkedIn Accountgs von
Sind Frauen die besseren Corporate Influencer?
In dieser Episode des Corporate Influencer Podcasts haben wir uns mit der spannenden Frage beschäftigt, wie sich geschlechtsspezifische Unterschiede auf die Sichtbarkeit im Corporate Influencing auswirken. Gemeinsam haben wir beobachtet, dass Frauen oft in Bereichen wie HR und PR besonders sichtbar sind und in Gruppen eine außergewöhnliche Dynamik entfalten. Gleichzeitig haben wir festgestellt, dass viele Frauen zögern, sich selbst ins Rampenlicht zu stellen, während Männer zwar weniger Hemmungen bei der Selbstdarstellung haben, diese jedoch oft stark auf Fachliches begrenzen – was auf Plattformen wie LinkedIn weniger erfolgreich ist.
Wir haben diskutiert, warum Frauen in Corporate Influencer-Programmen dominieren, Männer hingegen in anderen Formaten, wie Podcasts, präsenter erscheinen. Unsere Beobachtungen werfen viele spannende Fragen auf: Liegt es an der unterschiedlichen Herangehensweise? Oder sind es strukturelle Gründe, die diese Dynamik prägen?
Besonders wichtig war uns, zu betonen, dass Sichtbarkeit nicht nur individuelle Strategien erfordert, sondern auch als strategisches Instrument von Unternehmen gefördert werden sollte. Wir möchten euch, unsere Hörerinnen und Hörer, aktiv einladen, eure Erfahrungen und Thesen mit uns zu teilen, um diese in kommenden Episoden zu vertiefen.
Mit dieser Episode starten wir eine Reise, auf der wir gemeinsam die Dynamiken zwischen Geschlechtern, Sichtbarkeit und Zusammenarbeit im Corporate Influencing besser verstehen wollen. Wir freuen uns darauf, mit euch in den Austausch zu gehen und von euren Perspektiven zu lernen!
Rückblick 2024: Highlights, Herausforderungen und der Weg ins Corporate Influencing 2025
PodcastWir reflektieren das Jahr 2024 im Corporate Influencing: Wachstum der Community, Herausforderungen durch LinkedIn-Entscheidungen und die Bedeutung von KI. Mit spannenden Einsichten und Visionen schauen wir auf eine innovatives und diverses Corporate Influencing 2025.
Links aus der Episode:
Wir sprachen über (mit Zeitmarken):
Zusammenfassung der Episode:
Die Diskussion drehte sich um die Entwicklungen und Highlights im Bereich Corporate Influencing im Jahr 2024.
Sophie betonte die Stärkung der Zusammenarbeit im Team sowie das Wachstum der Community. Sie hob hervor, dass das Jahr von Gemeinsamkeit und Austausch geprägt war, sowohl online als auch offline, insbesondere auf Events wie der Zukunft Personal.
Winfried unterstrich die Bedeutung von inhaltlicher Tiefe und Professionalität in der Arbeit, insbesondere durch die Einführung einer Pentalogie zum Thema KI im Corporate Influencing. Dabei lag der Fokus nicht nur auf Tools, sondern auf strategischen und inhaltlichen Überlegungen. Er lobte das wachsende Engagement in der LinkedIn-Gruppe und die Einführung eines Club-Logos, das die Identität stärkt.
Alex hob hervor, dass die Plattformen zunehmend schwieriger zu navigieren sind, insbesondere durch hektische Änderungen seitens LinkedIn. Er plädierte für mehr Plattform-Agnostik und Authentizität in der Content-Erstellung.
Klaus warnte vor Herausforderungen für Corporate Influencer, die intern oft auf Unverständnis stoßen. Er betonte die Wichtigkeit von Safe Spaces und einer stärkeren Wissensvermittlung, um Corporate Influencer nachhaltig zu unterstützen. Gleichzeitig wies er auf die Bedeutung von Transparenz und realistischen Erwartungen hin.
Abschließend sprachen alle über die Trends für 2025: eine intensivere Nutzung von KI, stärkere Vernetzung durch lokale Events und mehr Offenheit und Ehrlichkeit in der Kommunikation über Erfolge und Herausforderungen. Sie appellierten an Unternehmen, Programme strategisch zu planen und die Menschen dahinter zu fördern.