Wirksame Sichtbarkeit: Corporate Influencing in der Immobilienwelt mit Natalie Kaminski und Sophie Courtial

Wie ein etabliertes Immobilienunternehmen Corporate Influencer zu Markenbotschaftern macht, mit echtem Storytelling, Nischenexpertise und einer Community, die intern verbindet und extern begeistert.

Links aus der Episode:

Um was ging es in der Episode?

Sophie Rickmann spricht mit Sophie Courtial, Referentin Marketing & Kommunikation bei der Aurelis Real Estate GmbH, und mit Natalie Kaminski, SAP Koordinatorin bei Aurelis und Corporate Influencerin der #AurelisBotschafter. Sie blicken auf anderthalb Jahre Corporate Influencer Programm zurück und Sophie erzählt, wie das Programm aus einem internen Pitch entstand, welche Skepsis überwunden werden musste und was ihre Rolle im Kernteam ausmacht. Natalie schildert ihren Weg vom zögerlichen ersten Post zur sichtbaren SAP Expertin und wie daraus ein wertvolles externes Netzwerk wurde. Im Zentrum stehen interne Kulturwirkung, Themenfindung und nachhaltige Motivation im Team.

Fünf wichtigste Erkenntnisse

  • Mitarbeitende, die aus ihrer eigenen Perspektive berichten, erreichen ihr Netzwerk auf eine Weise, die kein Unternehmensaccount replizieren kann
  • Content, der Berufliches mit Persönlichem verbindet, funktioniert am besten, rein fachliche oder rein private Beiträge performen schwächer
  • Auch ein vermeintlich trockenes Nischenthema wie SAP findet über die passende Bubble Reichweite und echte Resonanz
  • Die interne Wirkung, etwa neue Vernetzung über Regionen und Fachbereiche hinweg, überrascht oft mehr als der externe Reichweitengewinn
  • Eine klare Positionierung und Themenkonstanz beschleunigen den Netzwerkaufbau spürbar, ein perfekter Contentplan ist dafür nicht nötig

Drei größte Wins

  • Seit Programmstart vor anderthalb Jahren ist kein einziger Corporate Influencer ausgestiegen, die Beteiligung an monatlichen Treffen bleibt konstant hoch
  • Die Aurelis Botschafter erzielen in Summe mittlerweile eine höhere Reichweite als der Unternehmensaccount, mit wachsendem externem Engagement
  • Über LinkedIn entstanden neue Recruiting Kontakte in einer IT Nische, in der Aurelis vorher kaum bekannt war

Drei Gefahren oder Risiken

  • Corporate Influencer können als reiner Werbekanal missverstanden werden, was Authentizität und Vertrauen untergräbt
  • Ohne dauerhafte Begleitung und regelmäßigen Austausch flaut das Engagement erfahrungsgemäß schnell wieder ab
  • Ein Kernteam ohne eigene Sichtbarkeit wirkt unglaubwürdig, wenn es Mitarbeitende zum Posten auffordert, selbst aber inaktiv bleibt

Drei typische Fehler

  • Auf den perfekten Moment oder ein fertiges Konzept warten, statt mit einfachen, ehrlichen Beiträgen zu starten
  • Erfolg allein an Impressions und Reichweite festmachen, statt auch interne Wirkung und Kontinuität zu berücksichtigen
  • Das Programm als zeitlich begrenztes Bootcamp anlegen, statt es als dauerhaft begleiteten Prozess zu verstehen

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