Winfried Ebner: Das WM-Sticker-Album im #TeamMediaMarktSaturn als Corporate-Influencer-Aktion
Eine Idee aus dem Community-Call, in einer Woche umgesetzt: ein WM-Sticker-Album für die ganze Belegschaft. Was dahintersteckt, wie es funktioniert und was Corporate Influencer daraus mitnehmen können.
Links aus der Episode:
- Das Corporate Influencer Sticker Album (Verlinkung zu allen Stickern) https://www.linkedin.com/pulse/das-teammediamarktsaturn-stickeralbum-die-inventur-der-winfried-ebner-aruhe/
- Winfried zusammen mit aus dem Corporate Influencer Club auf dem Personalmanagement-Kongress https://www.linkedin.com/posts/winfried-ebner_pmk2026-corporateinfluencing-personalmanagementkongress-activity-7463501527807348736-b014
- Unser nächstes Corporate Influencer Club Meetup am 15.07. in Bonn Anmeldung: https://luma.com/gbbt5fqk
- Winfried Ebner auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/winfried-ebner/
- Sophie Rickmann auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/sophierickmann/
- Corporate Influencer Club auf LinkedIn https://www.linkedin.com/groups/12274970/
Um was ging es in dieser Episode:
Sophie Rickmann spricht in diesem Shorty mit Dr. Winfried Ebner, Community Manager und Treiber des Corporate-Influencer-Programms bei MediaMarkt Saturn, über ein ungewöhnliches Community-Projekt: ein WM-Sticker-Album für die gesamte Belegschaft. Das Gespräch entfaltet sich als spontaner Deep Div, entstanden binnen eines Tages und zeigt exemplarisch, wie schnell eine Community-Idee zur gelebten Employee Advocacy werden kann, wenn Timing, Teamgeist und vorhandene Markenmittel zusammenwirken.
Fünf wichtigste Erkenntnisse
- Tempo schlägt Perfektion: Die Idee entstand im Community-Call, wurde in einer Woche umgesetzt – mit KI-Unterstützung und einem Arbeitstag Aufwand für Konzeption und Umsetzung.
- Vorhandene Assets nutzen: Die WM-Kampagne lieferte Branding-Elemente, auf die das CI-Team aufsetzen konnte, ohne Marken-Freigaben neu initiieren zu müssen.
- Community-Ideen aufgreifen statt top-down planen: Die stärkste Dynamik entstand, weil die Idee direkt aus der Community kam – der CI-Manager hat sie lediglich ermöglicht und beschleunigt.
- Menschen in den Mittelpunkt, nicht Produkte: Die Stickerkarten zeigen persönliche Eigenschaften und Rollen – kein Produkt-Marketing, sondern Employer Branding mit Gesicht.
- Iteration als Prinzip: Erst digital starten, Resonanz beobachten, dann ausbauen – z. B. Profilheader, physische Drucke, Sticker als temporäre Visitenkarte im Markt.
Drei größte Wins
- Reichweite und Sichtbarkeit intern: Selbst die CPO hat ihren Sticker in den Kommentaren gepostet – von oben bis zur Basis wurde das Format angenommen.
- Identifikation über Unternehmensgrenzen hinweg: Das Album bildet Markt-Mitarbeitende und Zentrale gleichermaßen ab und stärkt das Teamgefühl in einer Flächenorganisation.
- Persönliche Kundenbeziehungen als Folgewirkung: Winfried beschreibt konkret, wie er eine Heißluftfritteuse kaufte weil er die Customer Experience Managerin persönlich kannte. Corporate Influencing als Umsatzhebel.
Drei Gefahren oder Risiken
- Fehlende Kampagnen-Assets als Bremse: Das Projekt funktionierte nur, weil eine laufende WM-Kampagne passende Branding-Elemente lieferte. Ohne diese Grundlage wäre die nötige Geschwindigkeit nicht möglich gewesen.
- Skalierung ohne Koordination: Wenn Sticker-Ideen im Markt als Kundenkarte kursieren, ohne klaren Prozess, entsteht schnell Markenkonfusion.
- Kurzlebigkeit des Formats: An eine laufende WM gekoppelt. Endet die WM, endet auch die natürliche Dynamik. Ohne Anschlussidee verpufft der Impuls.
Wo gibt’s uns?
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