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Wie kommuniziert die Feuerwehr Dresden in Extremlagen? Michael Klahre zeigt, warum Sichtbarkeit Vertrauen schafft, wie Social Media Teil der Gefahrenabwehr wird und welche Rolle Mitarbeitende als Corporate Influencer spielen. Ein Blick hinter die Kulissen echter Krisenkommunikation.

Links aus der Episode:

Michael Klahre auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/michael-klahre-549821269/

Sophie Rickmann auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/sophierickmann/

Corporate Influencer Club auf LinkedIn https://www.linkedin.com/groups/12274970/ 

Wann sprachen wir über was (mit Sprungmarken):

  • (00:00:08) Einführung in die Krisenkommunikation
  • (00:04:02) Sichtbarkeit im öffentlichen Dienst
  • (00:08:48) Die Rolle der Social Media
  • (00:13:09) Herausforderungen der Behördenkommunikation
  • (00:14:51) Der Einsatzfall Carola-Brücke
  • (00:20:09) Erfolgsfaktoren in Krisensituationen
  • (00:23:12) Kommunikation als Teil der Gefahrenabwehr
  • (00:26:22) Einbindung der Mitarbeitenden
  • (00:31:49) Corporate Influencer bei der Feuerwehr
  • (00:34:10) Zukunft des Corporate Influencing
  • (00:38:54) Empfehlungen für Krisenkommunikation
  • (00:42:37) Persönliche Erkenntnisse aus der Kommunikation
  • (00:46:49) Ausblick und Abschluss

Um was ging es in der Episode?

In dieser Episode des Corporate Influencer Podcasts sprechen wir mit Michael Klahre, dem Leiter der Pressestelle der Feuerwehr Dresden. Wir beleuchten, wie die Feuerwehr in Dresden Social Media aktiv nutzt, um im Bereich der Krisenkommunikation effektiver zu agieren. Anhand des Teileinsturzes der Carola-Brücke, der im September 2024 stattgefunden hat, erfahren wir, wie wichtig Kommunikation in akuten Notfällen ist und welche Strategien in der Öffentlichkeitsarbeit entwickelt wurden. Michael bietet uns einen Einblick in die Herausforderungen, die sich aus der Nutzung von Social Media im öffentlichen Dienst ergeben. Er erklärt, dass die Feuerwehr nicht nur als Einsatzkraft, sondern auch als Kommunikator auftritt. In Zeiten, in denen die Menschen Informationen schnell und präzise benötigen, betont er die Rolle von Sichtbarkeit und Vertrauen. Die Feuerwehr Dresden nutzt Social Media, um den Bürgern in Krisensituationen eine verlässliche Informationsquelle zu bieten und sorgt dafür, dass die Verantwortlichkeiten transparent kommuniziert werden. Wir erfahren, wie die Feuerwehr ihre Notfallkommunikation strukturiert hat, insbesondere im Hinblick auf den Teileinsturz der Carola-Brücke. Michael schildert den chaotischen Zustand nach dem Vorfall, der die Stadt stark betroffen hat, und wie schnell und präzise Informationen an die Öffentlichkeit weitergegeben werden mussten. Aufgrund der aktuellen Herausforderung, die Kommunikationssituation zu bewältigen, hat die Feuerwehr Dresden ein starkes Team aufgebaut, das in solchen Intensivlagen schnell und effektiv agieren kann. Ein weiteres Thema, das wir diskutieren, ist die Integration von Mitarbeitenden in die Kommunikation. Michael hebt hervor, dass Mitarbeiter durch ihre persönlichen Social-Media-Kanäle zur Reichweitenerhöhung der Feuerwehr beitragen können, indem sie offizielle Informationen teilen und so eine persönliche Verbindung zur Öffentlichkeit schaffen. Er spricht auch über die Leitlinien, die dafür geschaffen wurden, um sicherzustellen, dass die Kommunikation sowohl authentisch als auch verantwortungsvoll bleibt. Zusätzlich diskutieren wir die Notwendigkeit für Schulungen und Austausch zwischen verschiedenen Pressestellen der Feuerwehr in Deutschland, um die Kommunikation zu optimieren. Michael betont die Bedeutung von Ehrlichkeit und Teamarbeit in der Krisenkommunikation und gibt wertvolle Einblicke, wie sich jeder auf eine mögliche Krisensituation vorbereiten kann. Die Episode endet mit Michaels reflektierenden Gedanken zur Zukunft der Kommunikationsstrategien im öffentlichen Dienst und der Rolle der Corporate Influencer. Michael gibt Tipps für eine gelungene Krisenkommunikation und lädt dazu ein, Erfahrungen und Best Practices mit anderen zu teilen, um gemeinsam besser und effizienter zu werden. Die Erkenntnisse und Geschichten, die in dieser Episode geteilt werden, sind für alle, die im Bereich der Krisenkommunikation tätig sind, von großem Wert.

Wo gibt’s uns?

Hier bekommst Du den Podcast:

Wie bringt man das Social zurück in Social Media? Generali zeigt, wie’s geht: Mit echten Menschen, hyperlokalem Recruiting und Haltung. Joan Hoban & Michael Schmidt geben Einblicke in eine Strategie, die Kundenbetreuung neu denkt – und Talente begeistert.

Die Gäste, Moderatorin und die Links:

Wir sprachen über die folgenden Meilensteine (mit Sprungmarken):

  • (00:06:27) Bestehende Basis erkannt: 1.800 digitale Kundenberater:innen
  • (00:06:54) Strategische Neupositionierung: Corporate Creators statt Influencer
  • (00:07:15) Erkenntnis: Die Geschichten sind schon da – sie müssen nur gehoben werden
  • (00:10:59) Struktur: Eigene Profile der Mitarbeitenden gezielt aktiviert
  • (00:12:25) Tool-Einsatz: Einführung von Sociable zur Inhaltskurierung
  • (00:13:48) Story-Scouting etabliert: Best Practices identifizieren & entwickeln
  • (00:17:53) Proof of Concept: Erste Erfolge bei Recruiting & Sales messbar
  • (00:21:40) Externe Anerkennung: Erste Werbe-Awards für Social Kampagnen
  • (00:34:10) Interne Wirkung: Silos brechen auf, Zusammenarbeit entsteht
  • (00:43:30) Weiterentwicklung: Top-Management als Influencer & Upskilling

Um was ging es in der Episode?

Joan Hoban (Generali Österreich) und Michael Schmidt (Virtual Identity) zeigen Sophie Rickmann, wie sie gemeinsam ein Corporate Influencer Programm aufgebaut haben, das weit über klassische Reichweitenlogik hinausgeht.

Der Ausgangspunkt: Ein bereits existierendes „Digital Visibility“-Programm mit rund 1.800 Kundenberater:innen, die Social Media nutzen – aber ohne strategisches Storytelling oder markenrelevante Inhalte. Joan Hoban erkannte schnell das Potenzial: Die Geschichten waren längst da, sie mussten nur sichtbar gemacht und kuratiert werden. Statt auf „Corporate Influencer“ setzt Generali heute auf „Corporate Creators“ – Mitarbeitende werden als authentische Erzähler:innen positioniert, deren Beiträge aktiv in Kampagnen überführt werden. Durch gezieltes Story-Scouting (u. a. mit dem Tool Sociable), dokumentarische Produktion und echtes Interesse an den Menschen entstehen emotionale Inhalte, die sowohl Sales als auch Employer Branding messbar fördern. Erfolgsbeispiele wie eine Spendenkampagne oder eine Gender-Insurance-Gap-Initiative zeigen: Menschlichkeit wirkt. Auch intern bewirkt das Programm viel: Silos brechen auf, Abteilungen arbeiten enger zusammen, die Unternehmenskultur wird gestärkt.

Die nächsten Schritte? Mehr Upskilling und das Top-Management als Teil der Corporate Creator Community.

Fazit: Ein Paradebeispiel dafür, wie strategisch orchestrierte Authentizität echte Wirkung entfalten kann, innen wie außen.

Wo gibt’s uns?

Hier bekommst Du den CIP-Pod:

K+S setzt auf Corporate Influencer, um Employer Branding und Recruiting zu stärken. Lisa Kesete und Stefan Eichmann zeigen, wie das Programm die Sichtbarkeit steigert, Bewerberqualität verbessert und interne Vernetzung fördert. Einblick in Learnings, Strategien & Erfolge!

Weiterführende Links:

WIR SPRACHEN ÜBER:

  • (00:00:40) Einführung in das Corporate Influencer Programm
  • (00:06:35) Diversität im Corporate Influencer Programm
  • (00:09:57) HR-Strategie und Corporate Influencing
  • (00:12:20) Zielgruppenansprache im Recruiting
  • (00:16:12) Die Rolle von Social Media
  • (00:19:12) Recruiting und Talentgewinnung
  • (00:22:32) Authentizität im Bewerbungsprozess
  • (00:25:40) Kanäle für verschiedene Zielgruppen
  • (00:31:43) Messbare Effekte des Recruitings
  • (00:33:55) Interne Kommunikation und Zusammenarbeit
  • (00:40:00) Persönliche Einblicke und Karriere Einfluss

Um was ging es?

In dieser Episode des Corporate Influencer Podcasts spricht Moderatorin Sophie Rickmann mit Lisa Kesete und Stefan Eichmann von K+S über ihr Corporate Influencer Programm. Der Fokus liegt auf Personalmarketing, Social Media Marketing und Employer Branding.

K+S startete das Programm vor einem Jahr mit 14 Corporate Influencern. Nach einer erfolgreichen Pilotphase wurde es erweitert – heute engagieren sich fast 40 Mitarbeitende als Unternehmensbotschafter. Die zweite Kohorte ist dabei diverser aufgestellt, u. a. mit Mitarbeitenden aus dem Bergbau („Kumpel“), um authentische Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche zu ermöglichen.

Ein zentrales Ziel des Programms ist die direkte Ansprache potenzieller Bewerber über Social Media, insbesondere LinkedIn. Stefan betont, dass klassische Stellenanzeigen auf Plattformen wie StepStone oder Indeed kaum noch genutzt werden, da Social Media authentischere Einblicke bietet. Besonders LinkedIn ist ein Schlüsselkanal für akademische Fachkräfte, während Instagram und Facebook verstärkt für Azubis und gewerbliche Berufe eingesetzt werden.

Lisa hebt hervor, dass die Authentizität der Mitarbeitenden entscheidend ist. „Menschen folgen Menschen, nicht Unternehmen“, sagt sie. Das Programm sorgt intern für mehr Vernetzung und Lernen zwischen den Bereichen – Führungskräfte, Mitarbeitende aus der Produktion und HR tauschen sich stärker aus.

Auch externe Effekte sind messbar: Die Qualität der Bewerbungen hat sich verbessert, und durch die erhöhte Sichtbarkeit werden K+S-Mitarbeiter direkt angesprochen – sogar von anderen Unternehmen für Panels und Events.

Für die Zukunft plant K+S, das Corporate Influencer Programm über LinkedIn hinaus auszuweiten, mit mehr Live-Events, Messeauftritten und vielleicht sogar Podcasts mit Corporate Influencern.